Liebe Kunden,

 

seit 23.April gelten neben den bekannten gesetzlichen Hygienevorschriften (Maske, Abstand halten etc.) neue Regelungen für Fotografen hier in Kurzform (ausführlichsiehe auch unten):

Studio - Aufnahmen

Voraussetzungen, Hinweis für die Kunden in Kurzform:

  • Terminvereinbarung per Telefon oder Email
  • FFP2 Maskenpflicht im Studio (Ausnahme natürlich während der Aufnahme) und im Wartebereich
  • nur ein Kunde im Studio ( max. zwei Kunden bei Inzidenz unter 100)
  • Angabe der Kontaktdaten
  • Wartezeiten (zB. während der Ausarbeitung der Aufnahmen/Anfertigen der Abzüge) möglichst vor dem Studio oder im Pkw

Wir bieten möglichste Sicherheit durch ein extra installiertes Luftabsaugsystem, ausreichend Abstand zwischen der Fototerminen für regelmäßiges Lüften und Desinfizieren.

Outdoor - Aufnahmen

sind unter den allgemein gültigen Hygieneregeln uneingeschränkt möglich

Bei Unklarheiten bitte gerne kurz nachfragen oder siehe unten: Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Viele Dank für Ihr Verständis und bleiben's gesund!

Anita Berger

 

___________________________________________________________________________________________

 


Fotografen dürfen inzidenzunabhängig folgende Leistungen erbringen:


Fotostudios gelten nun als Ladengeschäfte des Handwerks und dürfen inzidenzunabhängig öffnen

Fotos im Studio:

Durch die Änderung der 12. BayIfSMV wurden nun die Ladengeschäfte von Handwerksbetrieben aus den inzidenzabhängigen Regelungen herausgenommen. Das bedeutet, dass Handwerksbetriebe ihre Ladengeschäfte nun öffnen dürfen, egal wie hoch die 7-Tage-Inzidenz im ihrem Landkreis bzw. ihrer kreisfreien Stadt liegt (inzidenzunabhängig). Davon profitieren beispielsweise Fotostudios. Für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen bestehen jedoch weiterhin besondere Regelungen, die weiter unten dargestellt sind.

Diese Handwerksbetriebe müssen für ihre Ladengeschäfte folgende Hygienemaßnahmen treffen:

Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
10 qm Verkaufsfläche pro Kunde. Wenn die Verkaufsfläche 800 qm überschreitet, 10 qm pro Kunde für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und 20 qm pro Kunde für die Verkaufsfläche über 800 qm.
Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 gilt 20 qm Verkaufsfläche pro Kunde, über 800 qm Verkaufsfläche 40 qm pro Kunde.
Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Personal hingegen nur Community-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept.

 

Fotos im Freien
Ein Fotograf darf im Freien Architektur- oder Landschaftsaufnahmen aber auch Fotoshootings von Personen machen. Bei den Fotoshootings dürfen aber nur so viele Personen als Gruppe fotografiert werden, wie es die inzidenzabhängige Kontaktbeschränkung zulässt. Der Fotograf wird dabei nicht mitgezählt, da es für ihn die Ausübung seines Berufes darstellt. Bei beruflichen Gruppen besteht keine Personenbeschränkung, jedoch ist dann der Mindestabstand der zu fotografierenden Personen untereinander zu beachten.

Fotos beim Kunden
Das Fotografieren beim Kunden ist nicht untersagt. In der Wohnung eines Privatkunden dürfen aber nur so viele Personen als Gruppe fotografiert werden, wie es die inzidenzabhängige Kontaktbeschränkung zulässt. Der Fotograf wird dabei nicht mitgezählt, da es für ihn die Ausübung seines Berufes darstellt. Bei beruflichen Gruppen besteht keine Personenbeschränkung, jedoch ist dann der Mindestabstand der zu fotografierenden Personen untereinander zu beachten.

 

 

Auszug lt. 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für körpernahe Dienstleistungen

 

Ausnahme für Pass- und Bewerbungsfotos Fotografen

Da es sich jedoch bei der Anfertigung von Pass- und Bewerbungsfotos nach Rechtsansicht des Landratsamts Rosenheim um körperferne Dienstleistungen handelt, können diese gem. § 12 Abs. 1 Satz 8 i. V. m. Satz 4 der 12. BayIfSMV unter folgenden Voraussetzungen durchgeführt werden:

 

1.    Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.

2.    Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 40 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche.

3.    In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht.

4.    Der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

 

 

7-Tage-Inzidenz unter 50

Alle inzidenzabhängigen Ladengeschäfte dürfen unbeschränkt öffnen.

Es sind folgende Hygienemaßnahmen zu treffen:

Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
10 qm Verkaufsfläche pro Kunde. Wenn die Verkaufsfläche 800 qm überschreitet, 10 qm pro Kunde für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und 20 qm pro Kunde für die Verkaufsfläche über 800 qm.
Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Personal hingegen nur Community-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept.

 

7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100

Alle inzidenzabhängigen Ladengeschäfte dürfen für „click & meet“ öffnen, solange kein ausdrückliches Verbot ausgesprochen wurde, wie z.B. für Massagepraxen.

Für diese Betriebe gelten folgende Hygieneanforderungen:

Terminreservierung für Kunden zwingend notwendig
40 qm Verkaufsfläche pro Kunde
Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Personal hingegen nur Community-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
Kontaktdaten der Kunden erheben
Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept.

 

7-Tage-Inzidenz über 100 bis 150

Alle inzidenzabhängigen Ladengeschäfte dürfen für click & meet öffnen, solange kein ausdrückliches Verbot ausgesprochen wurde, wie z.B. für Massagepraxen. Für diese Betriebe gelten folgende Hygieneanforderungen:

Terminreservierung für Kunden zwingend notwendig
Kunde muss negativen PCR-Test, Schnelltest oder Selbsttest (alle max. 24 Stunden alt) vorweisen (siehe hierzu die Pressemitteilung des StMGP)
40 qm Verkaufsfläche pro Kunde
Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Personal hingegen nur Community-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
Kontaktdaten der Kunden erheben
Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept.


Bei einer Inzidenz über 100 bis 150 benötigen Sie einen negativen Test.

Wichtig beim Betreten des Ladengeschäfts ist die Vorlage eines negativen Coronavirustest-Ergebnisses. Generell sind der PCR-Test, der POC-Antigentest (Apotheke) und der Selbsttest unter Aufsicht von uns zugelassen. Es gilt jedoch eine zeitliche Befristung. Bei einem PCR-Test darf das Ergebnis des Tests nicht älter als maximal 48 Stunden sein. Beim POC-Antigentest dürfen maximal 24 Stunden zwischen Testergebnis und Besuch im Ladengeschäft liegen.

 


7-Tage-Inzidenz über 150


Allen inzidenzabhängigen Ladengeschäften ist nur noch click & collect erlaubt.Danach dürfen Kunden telefonisch, per E-Mail oder online bestellte Ware abholen. Für die Abholung darf das Ladengeschäft nicht geöffnet werden, es muss ein Abholschalter unmittelbar am Eingang eingerichtet werden oder ganz außerhalb des Ladengeschäfts stattfinden.Das Gesundheitsministerium hat dazu erklärt, dass Kunden auch beispielsweise zu reparierende Waren an einem Abholschalter abgeben dürfen. Es darf jedoch kein Kontakt zwischen Kunden und Personal stattfinden, der über die reine Übergabe der Ware hinausgeht.Es müssen folgende Hygienemaßnahmen beachtet werden:Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
Kunden und ihre Begleitpersonen müssen FFP2-Masken tragen, Personal hingegen nur Community-Masken. Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
Schriftliches Schutz- und Hygienekonzept. Das Konzept muss unter anderem Maßnahmen enthalten, mit dem eine Ansammlung von Kunden vermieden wird. Dies kann beispielsweise durch die Vergabe von Abholterminen erreicht werden.